Erdbeeren – Der Geschmack wie aus Omas Garten.
Aromatische Erdbeeren sind (leider) heute etwas Besonderes. Ihre intensive vielschichtige Süße ist ihnen oftmals abgezüchtet worden, damit sie transportfähig sind. Bei uns ist das allerdings deutlich anders.
Warenkunde Erdbeeren:
Herkunft:
Ursprünglich kommen Erdbeeren aus Amerika, wurden gegen 1800 in Europa eingekreuzt und gelten als „Königin“ der Beeren. Dabei sind sie gar keine – sondern (botanisch gesehen) eine Sammelnussfrucht und verwandt mit Äpfeln und Rosen (Rosengewächse/Rosaceae). Beliebt wie sie sind, werden sie inzwischen über das ganz Jahr im Supermarkt angeboten, was zur Folge hat, dass sie auf Transportfähigkeit und Haltbarkeit gezüchtet werden. Was aber einen großen Verlust an Aroma- und Inhaltsstoffen mit sich bringt.*
Zumal sie dann auch noch sehr hell gepflückt werden – also nicht reif sind und nicht ihre Aromen entwickeln konnten (Erdbeeren reifen nicht nach).
Die Erdbeeren vom Biohof Bursch wachsen dagegen direkt (300m) vor dem Hofladen. Es sind Sorten, die vor allem auf Aroma, intensiven Geschmack ausgerichtet sind. Sie mögen vielleicht auch nicht so ebenmäßig und gleichförmig sein, wie z. B. spanische Erdbeeren. Aber dafür haben sie jede Menge Geschmack intus. Vom besseren CO2-Fußabdruck mal ganz abgesehen.
Geschmack:
Süß-fruchtig, harmonisch ausbalanciert zwischen Säure und Süße, intensiv.
Am aromatischsten schmecken sie vollreif gepflückt in der Saison von Mai bis August.
Verwendung:
Gesundheit:
Erdbeeren sind kalorienarm und enthalten tatsächlich mehr Vitamin C als Orangen.
Lagerung:
Am besten halten sich Erdbeeren ungewaschen, mit Strunk, auf einem Teller ausgebreitet nebeneinander (vermeidet Druckstellen), ca. 2-3 Tage im Kühlschrank. Wenn man ein Tuch oder Küchenpapier unterlegt, hilft das auch. Aber länger sollte man Erdbeeren nicht aufheben. Dann lieber einfrieren – oder schnell aufessen.
Tipp:
Wenn du Erdbeeren einfrieren willst, dann wäscht du sie am besten und frierst sie einzeln ein – erst wenn sie durchgefroren sind, in einen Beutel legen, so kannst du sie auch portionsweise nutzen.
Leckere Rezepte.

Dinkel-Luneor-Zucchini aus dem Ofen.
Viele wissen nicht, was sie mit dieser Kugelzucchini namens Luneor anfangen sollen. Ganz einfach: Füllen. Mit Dinkel. Dieses außergewöhnliche Ofen-Rezept ist eines von Evas Lieblingen und begeistert den ganzen Sommer lang.

Tomaten-Kerbel-Salat mit Burrata.
Dieses Rezept stammt von Johanna (vielen Dank nochmal) und ist das Gewinnerrezept aus dem kleinen großen Tomaten-Salat-Wettbewerb unseres Newsletters. Super einfach, super lecker und durch den Kerbel aber ganz anders als man so denkt.

Sesam-Pak-Choi-Asiapfanne.
Manche denken ja, Pak Choi wäre so etwas Ähnliches wie Mangold oder Spinat – aber das ist er nicht. Pak Choi ist ein sehr milder, knackiger Kohl, der ganz leicht nach Senf schmeckt. Man kann ihn auch gut roh essen, hier kommt er gebraten – hot, hot, hot.