Kürbisse in verschiedenen Farben und Formen

Kürbis –
was für eine Vielfalt:

Butternut, Hokkaido … und dann kommt ganz lange: nichts. Dabei gibt es eine ganze Reihe von sehr unterschiedlichen, sehr leckeren Kürbissen – sogar frisch von unseren Feldern in Bornheim. Lernt sie hier kennen.

Warenkunde Kürbis:

Herkunft:

Ursprünglich stammt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika und wurde durch die Entdecker rund um Kolumbus nach Europa gebracht. Im Laufe der Zeit entwickelte (und züchtete) man eine unglaubliche Vielfalt – allein an Speisekürbissen gibt es heute ca. 200 unterschiedliche Sorten. Hier die wichtigsten und leckersten davon.

Geschmack:

Je nach Sorte unterscheidet sich natürlich der Geschmack und auch die Verwendung. Hokkaido und Butternut-Kürbis kennt man ja. Aber was ist mit …?

Green Hokkaido.

Wie der Name vermuten lässt, ist er dunkelgrün, von der Form ähnlich wie sein oranger Kollege. Aber er schmeckt intensiver, süßlicher, etwas feiner. Verwendung ? Für alles, wozu man seinen orangen Namensvetter auch nimmt.

Muscat.

Er ist deutlich größer (bis zu 10kg), hellbraun und flachrund. Hat ein feines, süßlich-würziges Aroma. Der perfekte Kürbis für Suppen, Currys, Risotto, Aufläufe oder als Chutney. Aber man kann ihn auch hauchdünn geschnitten (und geschält) für Salate verwenden.

Sweet Dumpling.

Man nennt ihn auch Bonbon-Kürbis, weil er so klein, handlich und „knubbelig“ ist. Erinnert mit seinen süßen, intensiven Aromen an Süßkartoffeln und Maronen. Besonders lecker ist er im Ganzen gebacken im Ofen, gefüllt mit Quinoa, Frischkäse oder Hackfleisch.

Patisson blanc.

Er ist weiß, platt und sieht aus wie ein UFO (manche nennen ihn auch so). Am besten schmeckt er jung geerntet, dann ist er sehr zart und erinnert an Artischocken und Zucchini. Ältere Exemplare werden ziemlich fest und sind dann eher dekorativ. Sonst macht er sich gegrillt oder gebacken sehr gut.

Table Queen.

Der Name lässt es vermuten: Die Table Queen ist ein sehr edler Speisekürbis. Sieht aus wie eine große Eichel, schwarzgrün, mit starken Rippen. Das Fruchtfleisch ist hellorange, fein nussig, süßlich mit einer kleinen Pfeffernote. Probiert ihn mal als Ofenkürbis: einfach halbieren, mit etwas Butter und Ahornsirup bestreichen – sensationell. Man kann ihn dann schon karamellisiert aus der Schale löffeln.

Spaghetti Kürbis.

Man ahnt es: Dieser Kürbis ist eine perfekte Gemüsenudel. Sieht außen zwar aus wie eine dicke Walze. Im Inneren zerfällt er aber nach dem Garen von Natur aus in lange, dünne Filamente (Fasern), die man dann einfach aus der Schale herausgabeln kann. Schmeckt leicht nussig, dezent süßlich und verträgt sich hervorragend mit Pastasaucen.

Verwendung:

Prinzipiell ist jeder Kürbis eine Köstlichkeit – ob gegrillt, gebacken, als Süppchen oder auch als Süßspeise (z. B. traditioneller Pumpkin Pie oder Kürbismuffins). Wie oben beschrieben, kann man die Sorten gut unterschiedlich einsetzen und so die speziellen Aromen „herauskitzeln“.

Gesundheit:

Hokkaido und Butternut enthalten Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Vitamin A trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Wichtig sind eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Lagerung:

Die meisten Kürbisse (insbesondere Hokkaido, Butternut) kann man sehr gut mehrere Monate lagern. Voraussetzung:

  • nicht den Stiel abschneiden
  • nicht waschen
  • nicht stapeln
  • der Raum muss kühl (ca. 15 Grad) und gut belüftet sein und nicht feucht

Leckere Rezepte.

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