Das Geheimnis hinter
richtig gutem Öl.
Warenkunde Saaten-Öle:
Herkunft:
Ganz gleich, welche Pflanzensamen man zur Ölgewinnung nimmt, wichtig ist der Anbau, denn in den Ölsaaten lagern sich Schadstoffe wie Pestizide stärker an (synthetische Pflanzenschutzmittel sind häufig fettlöslich), insofern ist Bio-Anbau gesetzt. Vor allem, wenn die Öle kaltgepresst werden – wodurch deutlich mehr Inhaltsstoffe erhalten bleiben (aber eben auch ggf. Schadstoffe), als bei raffinierten, sprich erhitzten Ölen.
Ein weiteres Kriterium für die Herkunft ist, dass die Pflanzen dort wachsen, wo sie ihr volles Potenzial entfalten können. Das ist z. B. beim Lein-Öl tatsächlich Kasachstan und nicht Deutschland. Wir haben für all unsere Saaten-Öle lange gesucht, getestet und dabei heraus gefunden, dass wir auch hier mit der Natur arbeiten müssen – nicht alles wächst überall gleich gut. Und Qualität ist für uns nun mal das Wichtigste.
Geschmack:
Geröstetes Sesam-Öl.
Es ist ein reines Würzöl. Der Geschmack ist intensiv, kräftig, deutlich nussig. Es wird meist in der asiatisch angehauchten Küche eingesetzt, z. B. Bratnudeln, Gemüsepfannen, Hühnchen oder auch Gurkensalat – auf jeden Fall wird es erst NACH dem Kochen zum Aromatisieren benutzt. Im Unterschied zum klassischen Sesam-Öl, wird die Saat vor dem Pressen geröstet – dadurch wird der Geschmack intensiver und das Öl dunkler.
Senf-Öl.
Ein wirklich spannendes Öl: Es enthält ätherische Öle – ähnlich wie Meerrettich, Radieschen oder Kresse, aber die entfaltet es nur, wenn man es mit etwas Wasser mischt. Ansonsten schmeckt es recht neutral. Man kann damit also wunderbar Marinaden, Dips und Dressings einen leicht scharfen Kick geben, es braucht dann, wie gesagt, nur ein paar Tropfen Wasser. In der ayurvedischen Tradition wird Senföl außerdem äußerlich für Massagen oder feuchte Wickel genutzt.
Lein-Öl.
Eines der bekanntesten Saatenöle überhaupt. Und einer der besten pflanzlichen Lieferanten für Omega 3-Fettsäuren. Ganz wichtig: NICHT erhitzen! Nicht braten. Nicht kochen. Sondern? Übers Müsli geben. Oder über Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Oder über Obstsalat. Oder mit Zitrone ein köstliches Dressing daraus zubereiten. Wichtig ist die Aufbewahrung: Die Fettsäuren von Lein-Öl sind empfindlich, am besten also damit in den Kühlschrank und bald aufbrauchen.
Schwarzkümmel-Öl.
Es ist eines der intensivsten Öle. Leicht bitter, ein bisschen pfeffrig und sehr würzig. Man sollte es also nur tropfenweise einsetzen. Schwarzkümmel-Öl hat in vielen Kulturen eine lange Tradition als Hausmittel. Aber: Dips, Humus, orientalische und nordafrikanische Gerichte schmecken ganz hervorragend damit.
Verwendung:
Grundsätzlich gilt: Kaltgepresste Saaten-Öle niemals erhitzen. Ihr Rauchpunkt ist sehr niedrig (das Öl beginnt beim Heißwerden zu qualmen), das Fett zersetzt sich und es kann die giftige Substanz Acrolein entstehen.* Raffinierte Öle, wie Brat-Öl oder Wok-Öl sind deutlich hitzebeständiger und am besten zum Kochen, Braten und Frittieren geeignet.
Quelle: * https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchpunkt
Gesundheit:
Alle Pflanzenöle, also Saaten-Öle ebenso wie Fruchtfleischöle, liefern lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren und Vitamine, die unser Körper nicht selbst bilden kann.
Lagerung:
Leckere Rezepte.

Leicht. Frisch. Aromatisch: Tabbouleh mit Minz-Öl
Leicht. Frisch. Aromatisch: Tabbouleh mit Minz-Öl, vielen Kräutern, Tomaten, Gurke und Bulgur – perfekt zur Grillparty oder als Lunch.

Beste Barbeque-Beilage: Minz-Öl-Joghurt auf Quinoa-Gemüse.
Beste Barbeque-Beilage: Minz-Öl-Joghurt auf Quinoa-Gemüse mit Avocado, Gurke, Radieschen, Granatapfelkernen und Burschs Minz-Öl.

Gazpacho – die kalte Sommer-Suppe
Eine ganz köstliche Abkühlung, saftig, salzig und sehr, sehr lecker, kommt aus Südspanien. Und da weiß´man ja bekanntlich, wie man mit Sommerhitze am besten umgeht. Unbedingt nachmachen …!