Melonen auf dem Feld

Melonen aus Bornheim?
Schmecken die wirklich?

Oh ja, und zwar sehr, sehr gut. Die klimatischen Verhältnisse und unser Boden bringen inzwischen zwei sehr aromatische Melonensorten hervor: Die Tonga-Zuckermelone [EB1.1]. Und die Hiromi-Wassermelone. Was das Besondere an den beiden kleinen großen Köstlichkeiten ist, das erfahrt ihr hier.

Warenkunde Melone:

Herkunft:

Es gibt natürlich vielmehr Melonensorten als unsere beiden. Aber grundsätzlich werden Melone in diese beiden Gruppen unterteilt: Wassermelonen und Zuckermelonen. Und bei uns eben in Hiroma (Wassermelone) und Tonga, die Zuckermelone. Sie gehören beide zu den Kürbisgewächsen, so wie Gurken beispielsweise auch. Das heißt botanisch gesehen sind Melonen eigentlich ein Gemüse, wir nehmen sie aber als Obst wahr, weil sie frisch und süß sind. Wassermelonen gab es schon im alten Ägypten, die Zuckermelone kommt wahrscheinlich ursprünglich aus Asien.

Geschmack:

Natürlich ist der Geschmack von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Die Zuckermelonen – wie der Name vermuten lässt – sind süßer, ein bisschen nährstoffreicher und haben je nach Sorte noch Aromen, wie Honig, Nektarinen o.ä. Die Wassermelone ist im Vergleich dazu deutlich saftiger und mild. Und jetzt zu unseren beiden Aromabömbchen aus Bornheim:

Die Hiromi.

Eine kleine Mini-Wassermelone mit nur 1-1,5kg Gewicht, ist besonders aromatisch, süß und knackig. Sie hat wenig Kerne – ein grandioser Durstlöcher mit wenig Kalorien und sehr viel Geschmack.

Die Tonga.

Die Zuckermelone mit dem feinen orangen Fruchtfleisch ist honigsüß, sehr aromatisch mit feinen Noten, die an reife Birnen oder auch Nektarinen erinnern. Was sie in Kombination mit salzigen Zutaten wie z. B. Schinken oder Ziegenkäse besonders interessant macht.

Verwendung:

Egal welche Melonensorte du bevorzugst – frisch und pur ist sie immer ein Genuss. Ob nun als Snack oder im Obstsalat. Oder in Kombination mit salzig-würzigen Partnern. Aber auch gegrillt macht sich z. B. die Hiromi-Wassermelone richtig gut. Und die Tonga püriert mit Gurke, etwas Ingwer, Limette und Kokosmilch ist nur grandios. Melonen sind also enorm vielfältig – das sind eurer Phantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

Rezept: Melone vom Grill

Gesundheit:

Melonen sind generell sehr wasserhaltig, sind dadurch kalorienarm und stecken außerdem voller Vitamine und Nährstoffe – was sich natürlich von Sorte zu Sorte etwas unterscheidet. Generell gilt: je reifer, desto höher der Nährstoffgehalt – und bei den kleinen Versionen, wie unserer Hiromi, ist beides oft noch etwas konzentrierter . Ein erfrischender, leichter Snack für zwischendurch also – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Lagerung:

Am besten kühl und schattig. Das muss nicht unbedingt im Kühlschrank sein, Keller oder kühle Speisekammer reichen auch. Als ganze Frucht hält sie dann ca. 1 Woche. Angeschnitten gehört sie wirklich in den Kühlschrank und sollte möglichst bald (innerhalb von 2 Tagen) gegessen werden.

Tipp:

Du kannst auch das weiße Fleisch der Wassermelone, also das zwischen dem roten Fruchtfleisch und der grünen Schale verwenden. Es ist lecker, schmeckt ein bisschen wie Gurke und du kannst es auch genauso nutzen. Zum Beispiel: Fruchtfleisch hobeln und mit ein bisschen knusprigem Chili-Öl mischen – auf dem Brot oder zu Fleisch sehr spannend.

Leckere Rezepte.